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Christoph Veit
Christoph Veit
09/24/2010

Neue Halle soll im Mai 2011 fertiggestellt sein

Die Lock Antriebstechnik GmbH hat heute den ersten Spatenstich für die neue Produktionshalle in Ertingen gesetzt. Für das Unternehmen ist dies ein klares Bekenntnis zur Region – aber auch zu zukunftsorientierten Produktionsmethoden.

Ertingen, 06.09.2010 – Heute starten im Gewerbegebiet Nord in Ertingen die Bauarbeiten für die neue Produktionshalle der Lock Antriebstechnik GmbH. Die ca. 2.400 Quadratmeter große Halle soll bereits im Mai 2011 fertig gestellt sein. Kürzere Wege zwischen den einzelnen Bearbeitungsschritten machen dann die Produktion der Antriebe schneller und effizienter. Diese werden zum Beispiel an Lüftungselementen in Glas- oder Stallbauten sowie in industriellen Gewächshäusern eingesetzt.

Gemeinsam mit dem Ertinger Bürgermeister Alexander Leitz, dem Architekten Bernd Kaibach, Bauleiter Wolfgang Schuler und Vertretern der Banken setzte Lock-Geschäftsführer Frank Lock gemeinsam mit Ehefrau Jeannette Lock heute den ersten Spatenstich für die neue Halle. Für den Unternehmer, der das über 165 Jahre alte Familienunternehmen in fünfter Generation leitet, ist dies ein klares Bekenntnis zur Region. „Wir wollen zeigen, dass eine rentable Produktion in Deutschland auch in Zukunft noch möglich ist. Allerdings muss man dafür am Puls der Zeit bleiben“, erklärt Lock. Am Puls der Zeit – dies bedeutet für das Unternehmen mit seinen knapp 70 Mitarbeitern, dass die Produktion nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen organisiert wird. Hierzu zählt zum Beispiel die Methode „Produzieren im Takt“, die vom Fraunhofer Institut entwickelt und 2006 bei Lock eingeführt wurde. Dabei unterstützt moderne Software die Teams bei der eigenverantwortlichen Planung der Abläufe. Dies war auch der Grund für den Bau einer zusätzlichen Halle: Hier kann nun alles auf die neuen Produktionsabläufe zugeschnitten werden. Ungefähr drei Millionen Euro wird der Neubau inklusive Erschließungsstraße kosten, gefördert durch ELR-Mittel des Landes Baden-Württemberg und den EFRE-Fonds der Europäischen Union. m Puls der Zeit ist die neue Halle übrigens auch, was den Einsatz alternativer Energiequellen angeht. Die Beheizung erfolgt ausschließlich über Fernwärme der Biogasanlage Ertingen. Die Lüftungs- und Lackieranlage werden mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet.